Anhaltende schwere Niederschläge verursachen Hochwassereinsätze

Mure bei der alten Bundesstraße

Mure bei der alten Bundesstraße

In der Nacht vom 1. auf 2. Juni 2013 kam es im Bundesland Salzburg aufgrund von starken Regenfällen zu einem massiven Hochwasser mit mehreren Vermurungen. In der Gemeinde Dorfgastein kam es ebenfalls zu mehreren Vermurungen. Probleme bereiteten dabei hauptsächlich die „kleineren“ Bäche und Rinnsale, welche sich aufgrund der schweren Regenfälle zur reißenden Bächen entwickelten.

Die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein wurde am 2. Juli um 06:47 Uhr zur ersten Einsatzstelle „Zechnergraben“ in Unterberg gerufen. Der Bach, welcher uns bereits die letzten Jahre immer wieder beschäftigte, drohte über die Ufer zu treten. Zu dem bestand die Gefahr einer Vermurung der ÖBB- Tauernbahn. Mit mehreren Baggern konnte die Situation schließlich entschärft werden.
Im Laufe des Tages kamen ständig neue Einsatzstellen hinzu. Durch eine Vermurung der B167, Gasteiner Bundesstraße, in Klammstein, war dann auch das Gasteiner Tal nur mehr über die Gasteiner Tauernschleuse erreichbar. Durch die Sperre der B311 zwischen Lend und Schwarzach, welche aufgrund des hohen Wasserpegels der Salzach eingerichtet werden musste, konnte die Sperre erst am Abend wieder aufgelöst werden.
Nur durch die Unterstützung von Baggern und Traktoren von heimischen Firmen und Privatpersonen konnten die Einsatzstellen relativ rasch abgearbeitet werden. Gesamt wurden somit an die 15 Einsätze im Gemeindegebiet bewältigt. Angesichts der massiven Schäden im restlichen Bundesland Salzburg, hauptsächlich im Pinzgau, im Flachgau sowie in der Gemeinde Hüttau, sind wir aber zum Glück sprichwörtlich mit einem blauen Auge davon gekommen.

Einsatzdaten:
Beginn: 02.06. 06:47 Uhr
Ende: 02.06. 21:00 Uhr
Mannschaftsstärke: 32 Mann
Eingesetzte Fahrzeuge:
RLF-A 2000, KLF-A, KLF
Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Kritzer Albin
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