+++ Wohnungsbrand Ortsteil Unterberg+++

Um 03:26 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in den Ortsteil Unterberg alarmiert. Mit 34 Personen und drei Einsatzfahrzeugen rückten wir kurz darauf zum Brandeinsatz aus.

Bei der Einsatzadresse wurde ein Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss lokalisiert. Umgehend wurde ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz gestartet. Über das Stiegenhaus und die Terrasse wurde der Brandort von zwei Trupps erreicht und der Brand dann rasch unter Kontrolle gebracht. Nach kurzer Zeit konnte bereits „Brand AUS“ gegeben werden. Das Gebäude wurde danach kontrolliert belüftet und ein Teil des Brandgutes für Ablöscharbeiten ins Freie gebracht. Der gesamte Bereich wurde schließlich noch mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Danach konnte der Einsatz beendet werden.

Einsatzdaten:
Beginn: 03.04.: 03:27 Uhr
Ende: 03.04.: 05:00 Uhr
FF Dorfgastein: 34 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Matthias Egger

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+++ Brandeinsatz in Luggau +++

Am 18. November wurden wir um 09:28 Uhr mittels Sirene, Rufempfänger und SMS zu einem Brandeinsatz nach Luggau 121 alarmiert. Ein Zimmerbrand beim Gasthof Walcher wurde gemeldet. Da eine Gruppe mit den Vorbereitungen für den technischen Leistungsbewerb bereits im Feuerwehrhaus beschäftigt war, konnten wir umgehend ausrücken. Bereits bei der Anfahrt zum Brandobjekt – dieses liegt ca. 3,5 km südlich vom Feuerwehrhaus im Ortsteil Luggau – wurde aufgrund der bereits sichtbaren Brandentwicklung umgehend die Alarmstufe 2 ausgelöst und somit die Feuerwehr Bad Hofgastein nachalarmiert.

Am Einsatzobjekt eingetroffen wurde vom Einsatzleiter folgende Lage festgestellt: Vollbrand einer Wohnung im ersten Obergeschoss am nordöstlichen Anbau des Objektes. Der Brand hatte sich bereits auf den Balkon sowie auf die Außenfassade ausgebreitet. Am Dach befanden sich noch Personen, welche sich auf dieses in Sicherheit gebracht hatten.

Vorrangig war in erster Linie die Personenrettung, welche rasch positiv abgeschlossen werden konnte. Drei Personen wurden in weiterer Folge vom Roten Kreuz ins Krankenhaus nach Schwarzach gebracht.

Zur Brandbekämpfung wurde in der Erstphase der Brand am Balkon- und Fassadenbereich mit einem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht, um einen Zugang der Atemschutztrupps über den Balkon in den Innenbereich zu ermöglichen. Die Wasserversorgung wurde von einer naheliegenden Saugstelle bzw. in weiterer Folge über einen Hydranten sichergestellt.

Die Brandbekämpfung im Innenangriff führte rasch zum Erfolg und so konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. In Koordination mit den Brandermittlern wurde noch der restliche Hausrat aus dem Gebäude geschafft und sämtliche Bereiche mit der Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert.

Durch den raschen Einsatz und die gute Zusammenarbeit vor Ort konnte der Schaden in Grenzen gehalten. Die anderen Räumlichkeiten des Gasthofs blieben bei dem Brand nahezu unberührt.

Einsatzdaten:
Beginn: 18.11.: 09:27 Uhr
Ende: 18.11.: 12:00 Uhr
FF Dorfgastein: 29 Personen
FF Bad Hofgastein: 40 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Hofgastein: TLF-A 4000, RLF-A 2000, KDOFA, VF, TB32

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer

Übung Druckbelüftung in Mehrparteienanlagen

Am 29. April stand eine Allgemeine Übung mit dem Thema „Druckbelüftung“ bei Mehrparteien- Wohnanlagen statt. Zu Übungsbeginn wurde ein kleiner Workshop durchgeführt, bei welchem die Druckbelüftung in der Theorie durchbesprochen wurde und so direkt die Fragen der Übungsteilnehmer beantwortet werden konnten. Neben der Druckbelüftung wurde auch das Thema Atemschutzeinsatz (Ausrüstung, Taktik, Gefahren) ausführlich behandelt.

Nachdem der Workshop wurde das Thema in der Praxis in Form einer Übung bei einem Mehrparteienhaus in der Ledererstraße durchgeführt. Annahme war hierfür ein Kellerbrand welcher eine komplette Verrauchung des Stiegenhauses zur Folge hatte. Wie im Workshop vorbesprochen wurde die Einsatzstelle umgehend auf zwei Bereiche aufgeteilt:

  • Innenangriff mit Druckbelüftung und schwerem Atemschutz
  • Absicherung, Wasserversorgung, Beleuchtung

Von den eingesetzten Atemschutztrupps wurde in der Erstphase das komplette Stiegenhaus auf vermisste Personen abgesucht und die Türen auf Verschlossenheit kontrolliert. Danach wurde von der Aussenmannschaft eine Abluftöffnung im Bereich eines Kellerschachtes geschaffen. Danach rückte ein Atemschutztrupp mittels C-Hohlstrahlrohr in den Keller vor und konnte so unter sehr guten Sichtbedingungen den fiktiven Brand rasch löschen.

Die Übung konnte unter den interessierten Augen der Bewohner zur vollsten Zufriedenheit beendet werden.